Klaus-Dieter Matschke: Für Integration und gegen Gewalt

Für Integration und gegen Gewalt

Klaus-Dieter Matschkes Projekt:
„Judo ohne Grenzen“ greift immer mehr

Sinan und Lavan strahlen stolz. Zusammen mit den Sportlern des Judo und Karateclubs aus Bergen-Enkheim haben sie in der Altersklasse U12 den Nikolauspokal in Eltz gewonnen. Sinan kommt aus der Türkei und Lavan aus dem Iran, die beiden Fünftklässler sind Migrantenkinder und genießen das Judotraining mit den deutschen Kumpels, die sie voll akzeptieren. Integration ist keine Selbstverständlichkeit wie alle Ausländer wissen, die ihre Heimat verlassen und in der Fremde eine neue Existenz aufbauen müssen und ganz schön schwer für die meisten. Aber Sinan und Lavan hatten Glück, sie profitierten von einem ganz besonderen Projekt als sie in der Grundschule waren.

judo-ohne-grenzen„Judo ohne Grenzen“ initiiert und gegründet von dem Frankfurter Sicherheitsexperten Klaus-Dieter Matschke, wird an Frankfurter Schulen durchgeführt. Es geht um die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und um die Gewaltprävention durch den Sport. „Judo ohne Grenzen“ wird vom Deutschen Judo Bund (DJB), dem hessischen Judo Verband (HJV) und der Stadt Frankfurt unterstützt. Das multikulturelle Projekt funktioniert seit 2004 in enger Zusammenarbeit mit mehreren Frankfurter Schulen und ist dort zum festen Bestandteil geworden. Das Judotraining findet im Unterricht regelmäßig statt, ist kostenfrei und ist besonders auf einen sozialintegrativen und sozialpädagogischen Ansatz bedacht.

Gründer Klaus-Dieter Matschke

Über 2000 Kinder und Jugendliche wurden so für den Judosport begeistert, für Gründer Klaus-Dieter Matschke ein riesen Erfolg.

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Trainer Sven Grünewald ist begeistert. „Wir können unsere Jugendlichen zu den Lehrgängen und Turnieren schicken“. Dieses Jahr konnten Kinder und Jugendliche in den Ferien bei einer Freizeitaktion „Hessischer Judosommer“ teilnehmen, wo sie die Gelegenheit hatten, mit den japanischen Meistern zu trainieren und von ihnen zu lernen. „Solche Freizeitaktionen innerhalb unseres Projektes führen zu einer erfolgreichen Integration“, erzählt Grünewald.

Hauptziel für Klaus-Dieter Matschke und Sven Grünewald ist es, den Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit zu vermitteln. „Integration ist in unserer Gesellschaft grundlegend wichtig“ sagt Matschke und deshalb sei die Kooperation mit den Schulen unabdingbar. Besonders froh ist er über die Verpflichtung zweier professioneller Lehrer an die Valentin-Senger-Schule in Frankfurt Bornheim. Aufgrund von Spenden, können die seit 2013 Judo unterrichten. „Finanzielle Unterstützung ist sehr wichtig für uns, denn nur so können wir weitere Trainer ausbilden“ erklärt Grünewald.

Vom kommenden Jahr erwartet er natürlich sportliche Erfolge und die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit mit den Schulen und den Eltern sowie weitere Einsätze ausgebildeter Trainer. „Am meisten mangelt es an den weiblichen Trainern; daran müssen wir nächstes Jahr arbeiten“.

Zusammen mit Klaus-Dieter Matschke, der Chef der Frankfurter KDM Sicherheitsconsulting ist und passionierter nach wie vor aktiver Judoka, will Sven Grünewald alternative Orte finden, um auch außerhalb des Schulbetriebes den Judosport anbieten zu können. Wichtig dabei ist die Beschaffung unterschiedlicher Räumlichkeiten in zentraler Lage, bei denen auch die Hausaufgabenbetreuung angeboten werden kann, damit Kinder unabhängig von den schulischen Öffnungszeiten trainieren können.

Zusammenfassend war das Jahr 2013 definitiv ein Erfolg, besonders für die Kinder, die bei dem Projekt „Judo ohne Grenzen“ geblieben sind“, sagt Grünewald und verlässt zufrieden mit Sinan und Lavan einen Judowettkampf in Kelkheim. Die beiden Jungs haben gerade den Orangegurt geschafft.

Für 2014 hofft Grünewald, dass viele Schulen mit ihm Kontakt aufnehmen und das Konzept von „Judo ohne Grenzen“ übernehmen.

Hier die Kontaktadresse:
Sven Grünewald
Tel.:06 084/ 94 84 48
Mail: sven-gruenwald(äd)gmx.de

Wer „Judo ohne Grenzen“ finanziell unterstützen möchte kann an folgende Kontoadresse spenden:

KDM Sicherheitsconsulting
Stichwort: „Judo ohne Grenzen“
Frankfurter Sparkasse
Kontonummer: 200355112
BLZ: 500 502 01

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